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10. Dez

Konzertsaison

Finden Sie hier alle Informationen zu den Sinfonie- und Jazzkonzerten sowie zu den eher kleinen Formaten wie Tischlereikonzerte, Jazz & Lyrics, Jazz & Breakfast oder Lieder und Dichter.

  • Editorial

    Donald Runnicles © Simon Pauly

    Verehrtes Publikum,

     

    vielleicht ist Ihnen bei unserer Aufführung von Anton Bruckners siebter Sinfonie im Januar 2018 der warme, kantable Klang des Orchesters der Deutschen Oper Berlin aufgefallen, der auch in den Rezensionen des Konzerts besonders hervorgehoben wurde.

     

    Wie schon bei unseren Mahler- und Brahms-Aufführungen zeigte sich an diesem Abend, welch ein idealer Schlüssel die Erfahrung mit der Musiksprache Richard Wagners für die Interpretation der klassisch-romantischen Sinfonik ist. Denn die sichere Balance zwischen natürlicher Sanglichkeit und dramatischem Ausdruck und das Gefühl für die Räumlichkeit wie auch für den großen Atem gewinnt ein Musiker vielleicht nirgendwo besser als bei Wagner – vor allem natürlich beim RING DES NIBELUNGEN.

     

    Für mich sind diese Momente die schönste Bestätigung, Ihnen auch in dieser Spielzeit wieder solche Konzerterlebnisse anzubieten: Mit Beethovens „Eroica“ und Mahlers sechster Sinfonie haben wir zwei Werke ausgewählt, die in ihrem expliziten dramatischen Anspruch unserem Gestaltungsansatz besonders entgegenkommen. Und wenn wir uns bis zu unserem neuen RING auch noch etwas gedulden müssen, können wir Ihnen die sinfonische Dimension der Tetralogie mit dem dritten Aufzug des SIEGFRIED bei unserem Konzert im Rahmen des Musikfest Berlin nahe bringen.

     

    All dies und natürlich auch unsere spannenden Liederabende-, Kammermusikkonzerte und Jazzprogramme finden Sie in unserem Spielplan.

    Ich freue mich auf Sie,
    Ihr Donald Runnicles

     

     

  • Generalmusikdirektor

    Der aus Schottland stammende Donald Runnicles ist seit 2009 Generalmusikdirektor der Deutschen Oper Berlin. Seit 2006 leitet er außerdem das Grand Teton Music Festival und ist Principal Guest Conductor des Atlanta Symphony Orchestras. Von 2009 bis 2016 war er zudem Chefdirigent des BBC Scottish Symphony Orchestras, seitdem ist er dessen „Conductor Emeritus“.

    Sein Debüt an der Deutschen Oper Berlin gab er 1989 mit Verdis TROUBADOUR. 2007 machte er mit dem fulminanten Dirigat zweier Zyklen des RING DES NIBELUNGEN von sich reden. Seit seinem Amtsantritt leitete er die Premieren von DIE TROJANER, TRISTAN UND ISOLDE, DON CARLO, JENUFA, LOHENGRIN, PARSIFAL, PETER GRIMES, FALSTAFF, BILLY BUDD, FAUSTS VERDAMMNIS, LADY MACBETH VON MZENSK, ROMEO UND JULIETTE, DIE SACHE MAKROPULOS, DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL, COSI FAN TUTTE, TOD IN VENEDIG, DER FLIEGENDE HOLLÄNDER sowie die Uraufführung von L‘ INVISIBLE. Weiter dirigierte er u. a. Aufführungen von HÄNSEL UND GRETEL, MANON LESCAUT, DER ROSENKAVALIER, OTELLO, TANNHÄUSER, PELLEAS UND MELISANDE, DON GIOVANNI, TOSCA, DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG und DER RING DES NIBELUNGEN.

     

     

    Donald Runnicles
    Donald Runnicles © Bettina Stöß
     

    Runnicles, der in Edinburgh und Cambridge studierte, begann seine Karriere in Deutschland und war u. a. Generalmusikdirektor in Freiburg. Sein USA-Debüt geriet zur Sensation, als er 1988 kurzfristig eine LULU-Produktion an der MET in New York übernahm. Zwei Jahre später leitete er den RING DES NIBELUNGEN an der San Francisco Opera, was zu seiner Berufung zum dortigen Music Director führte. Diese Position bekleidete er von 1992 bis 2009. Während seiner Amtszeit dirigierte er dort mehr als 60 Produktionen, so auch die Uraufführungen von Adams‘ DOCTOR ATOMIC, Susas THE DANGEROUS LIAISONS oder Wallaces HARVEY MILK.

    Er ist regelmäßiger Gast an international führenden Opernhäusern und gilt als einer der bedeutendsten Dirigenten sowohl des symphonischen als auch des Opernrepertoires. Dirigate führten ihn zu den Festspielen von Bayreuth, Glyndebourne und Salzburg, an die Metropolitan Opera New York, die Opéra National de Paris, die Mailänder Scala, die Staatsoper Unter den Linden, die Kölner Oper, die Bayerische Staatsoper München, die Hamburgische Staatsoper, die Königliche Oper Kopenhagen, die Oper Zürich und die Netherlands Opera. Eine besondere Beziehung verbindet ihn mit der Wiener Staatsoper, wo er regelmäßig den RING DES NIBELUNGEN dirigierte. Weitere Wiener Premieren waren LADY MACBETH VON MZENSK, PARSIFAL, BILLY BUDD und DIE TOTE STADT sowie DER FEURIGE ENGEL und TOD IN VENEDIG am Theater an der Wien.

    Darüber hinaus arbeitet er regelmäßig u. a. mit der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Tonhalle Orchester Zürich, dem Royal Concertgebouw Orchestra, dem Chicago Symphony Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Sydney Symphony Orchestra und sowohl den Berliner als auch den Wiener Philharmonikern.

    Zahlreiche Einspielungen dokumentieren sein Schaffen, darunter Gesamtaufnahmen von HÄNSEL UND GRETEL, ORPHEE ET EURIDICE, BILLY BUDD und TRISTAN UND ISOLDE. Seine CD mit Wagner-Arien mit Jonas Kaufmann und dem Orchester der Deutschen Oper Berlin wurde 2013 von Gramophone Magazine als beste Vokal-Einspielung des Jahres ausgezeichnet. Die DVD-Aufzeichnung von JENUFA mit dem Orchester und Chor der Deutschen Oper Berlin erhielt 2015 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Opera Recording“. Im Mai 2018 bringt Oehms Classics eine Aufnahme der Uraufführung von Aribert Reimanns L’ INVISIBLE mit dem Orchester der Deutschen Oper Berlin unter Leitung von Donald Runnicles heraus.

    Neben seinen Aufgaben als Dirigent ist Donald Runnicles auch ein gefragter Pianist und tritt bei Kammerkonzerten und als Liedbegleiter auf.

    Für seine Verdienste um die Musik wurde Donald Runnicles mit Ehrendoktoraten für Musik der Universität Edinburgh, des San Francisco Conservatory of Music und der Royal Scottish Academy of Music and Drama sowie der Royal Medal der Royal Society of Edinburgh ausgezeichnet. 2004 ernannte ihn Königin Elizabeth II. zum Offizier des „Order of the British Empire“ (OBE).

     

  • Musiker und Musikerinnen

    Ehrenmitglied des Orchesters

    Vicco von Bülow [Loriot]

     

    Orchestervorstand

    Vorsitzende Claudia Schönemann
    Stellvertretender Vorsitzender Juan Pechuan Ramirez
    weitere Mitglieder Kaja Beringer / Rainer Döll / Bernd Terver

     

    1. Violinen

    1. Konzertmeister Reinhold Wolf** / N. N. / N. N. Stellvertretende Konzertmeisterin Indira Koch / Elisabeth Glass / Sara Etelävuori 1. Violine / Vorspielerin Tina Kim  1. Violinen Walter Martin Brünig* – Michael Winker* / Claudia Schönemann* / Stephan Joppien* / Dietmar Häring* / Piotr Prysiaznik* / Annette Read-Becker* / Martina Greiner* / Franziska Genetzke / Keiko Kido-Lerch / Darja Jerabek / Yukari Aotani-Riehl / Céline Frizzo / Elisa TurriHannah Müller

     

    2. Violinen

    Stimmführerin Monia Rizkallah Stimmführer Ikki Opitz Stellvertretender Stimmführer Kai Franzke* – Daniel Draganov Vorspielerin Anne Schinz / Magdalena Makowska 2. Violine Friedrich-Burkhard Steininger* / Thomas Berg* / Thomas Grote* / Annegret Schulze* / Rainer Döll* / Kaja Beringer* / Ivonne Hermann / Chié Peters / Iris Menzel* / / Kurara Tsujimoto / Esther Feustel / Gabriele Mollicone

     

    Bratschen

    Solobratscher Andrei Gridchuk* Stellvertretende Solobratschistin Kirsikka de Leval Jezierski / Öykü Canpolat Vorspielerin Yi-Te Yang Bratschen Irmgard Donderer-Simon* / Axel Goerke* / Lothar Weiche* / Liviu Condriuc* / Juan Lucas Aisemberg* / Alexander Mey / Sebastian Sokol / Manon Gerhardt / Mariana Vozovik

     

    Violoncelli

    Solocellist Arthur Hornig / Arne-Christian Pelz Stellvertretender Solocellist Johannes Mirow* Stellvertretende Solocellistin Maria Pstrokonska-Mödig Vorspieler Johannes Petersen* Violoncello Birke Mey* / Georg Roither* / Ulrike Seifert / Claudio Corbach / Margarethe Niebuhr / Stephan Buchmiller

     

    Kontrabässe

    Solo-Kontrabassist Christoph Langhammer* Stellvertretender Solo-Kontrabassist Florian Heidenreich* Kontrabass Alexander Adelmann* / Bernd Terver / Sebastian Molsen / Martin Schaal / Katri-Maria Leponiemi

     

    Flöten

    1. Solo-Flötist Eric Kirchhoff / Robert Lerch Stellvertretender Solo-Flötist Jochen Hoffmann 1. Solo-Piccoloflötist und Flötist Wolfgang Dasbach Flötistin Tina Bäcker 1. Solo-Piccoloflötistin und Flötistin Akiko Asai

     

    Oboen

    1. Solo-Oboistin Dina Heidinger 1. Solo-Oboist Juan Pechuan Ramirez Stellvertretender Solo-Oboist  Holger Burke Oboist / Englisch-Hornist Rafael Munoz Contel Solo-Englischhornistin / Oboistin Iveta Hylasova Bachmannova / Chloé Payot

     

    Klarinetten

    1. Solo-Klarinettist Matthias Höfele / Sebastian Lehne Klarinettist Reinhard Schönemann* Klarinettist / Bassklarinettist Rainer Greis* Bassklarinettist / Klarinettist Dieter Velte*

     

    Fagotte

    Solo-Fagottist Selim Aykal Stellvertretender Solo-Fagottist Paul-Gregor Straka Fagottist Holger Simon* Solo-Kontrafagottist / Fagottist Thomas Kollikowski*

     

    Hörner

    1. Solo-Hornisten Daniel Adam / Pierre Azzuro / Norbert Pförtsch-Eckels 3. Hornist Roland Wußler* 2. Hornisten Hans Jürgen Zschäbitz* / David Brox 4. Hornist Hirotatsu Ishikawa / Gail Wiest*

     

    Trompeten

    1. Solo-Trompeter Martin Wagemann Bertold Stecher Stellvertretender Solo-Trompeter Thomas Schleicher Trompeter Yael Fiuza Souto / Joachim Weigert* / Ulrich Riehl

     

    Posaunen

    1. Solo-Posaunisten Guntram Halder / Jamie Williams Stellvertretender Solo-Posaunist: Rúben Tomé Posaunist / Bassposaunist Jan Donner Bassposaunist Bernd Mazelka* Kontrabassposaunist / Bassposaunist Thomas Richter

     

    Tuben

    Tubisten Ulrich Wittke-Hußmann* / Vikentios Gionanidis

     

    Pauken und Schlagzeug

    1. Solo-Pauker Benedikt Leithner / Bart Jansen Stellvertretender Solo-Pauker / Schlagzeuger Ralf Gröling* 1. Schlagzeuger Björn Matthiessen / Rüdiger Ruppert* Schlagzeuger Thomas Hoffmann* / Thomas Döringer*

     

    Harfen

    1. Solo-Harfenistinnen Maria Smirnova* / Virginie Gout-Zschäbitz*

     

    Orchesteradministration

    Orchesterdirektor Axel Schlicksupp

    Orchesterbüro Julia Lawrenz / Wiebke Fuhrmann-Klemmer / Romana Koch
    Bibliothek Elisabeth Herpin / Philipp Lawton
    Buchbinderin Ute Wegener
    Orchesterwarte Gerriet Ludwig / Klaus Brandes / Dongsu Schick / Sierk Ludwig / Dennis Patalas / Hanns Lupp / Thomas Schenk / Thomas Kohler

  • Orchester der Deutschen Oper Berlin

    Im Jahr 2012 feierte die Deutsche Oper Berlin und mit ihr das Orchester des Hauses seinen 100. Geburtstag. Die wechselvolle Geschichte des Orchesters ist eng mit der der Stadt Berlin verknüpft. Es war fast eine kleine Kulturrevolution, die Berlins Bürger wagten, als sie vor mehr als hundert Jahren ein eigenes Opernhaus gründeten, das mit seinem Verzicht auf Logen das Ideal eines „demokratischen“ Opernhauses verkörperte und von allen Plätzen die volle Sicht auf die Bühne bot. In den 1920er Jahren arbeiteten berühmte Gastdirigenten wie Wilhelm Furtwängler und Bruno Walter regelmäßig an der Deutschen Oper und es entstanden damals schon die ersten Schallplatteneinspielungen. Nach der Zerstörung des Hauses im Zweiten Weltkrieg musste sich die Deutsche Oper lange mit Ausweichquartieren arrangieren. 1961 wurde schließlich das Opernhaus in der Bismarckstraße eröffnet, in dem sie bis heute residiert. Seitdem ist die Deutsche Oper Berlin mit ihren 1860 Plätzen nicht nur das größte Opernhaus Berlins mit hervorragenden Sicht- und Akustikverhältnissen, sondern auch eine erste Adresse in der internationalen Opernwelt.

     

    Die Reihe der Dirigenten, die als Gast oder als Chefdirigent am Pult des Orchesters der Deutschen Oper Berlin standen, ist beeindruckend und reicht von Lorin Maazel und Herbert von Karajan bis zu Giuseppe Sinopoli und Christian Thielemann, der von 1997 bis 2004 als Generalmusikdirektor der Deutschen Oper amtierte. Seit 2009 hat das Orchester der Deutschen Oper Berlin mit Donald Runnicles einen international renommierten Dirigenten als Generalmusikdirektor. Die herausragende Zusammenarbeit zwischen dem Orchester und seinem Chefdirigenten wird nach einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis zum Jahr 2022 fortgesetzt.

     

    Ein künstlerischer Schwerpunkt der Deutschen Oper Berlin liegt in der Pflege der Werke von Richard Wagner und Richard Strauss. Die besondere Wagnertradition des Orchesters schlägt sich auch darin nieder, dass viele seine Mitglieder im Orchester der Bayreuther Festspiele musizieren. Ein weiteres wichtiges Element im künstlerischen Profil des Orchesters der Deutschen Oper Berlin ist die kontinuierliche Auseinandersetzung mit der Musik der Gegenwart. Zahlreiche Komponisten arbeiteten eng und produktiv mit dem Orchester zusammen, so hat Helmut Lachenmann an der Vorbereitung der Aufführungen seiner Oper DAS MÄDCHEN MIT DEN SCHWEFELHÖLZERN intensiv mitgewirkt. Herbst 2017 kam es mit der Premiere der Oper L‘INVISIBLE zu einer neuerlichen Zusammenarbeit mit Aribert Reimann, den bereits eine längere Uraufführungsgeschichte mit dem Orchester des Hauses verbindet, für die Saison 2018/19 steht die Erarbeitung der neuen Oper von Detlev Glanert, OCEANE, auf dem Programm.

     

    Neben den Opernvorstellungen gibt das Orchester der Deutschen Oper Berlin regelmäßig Sinfoniekonzerte mit führenden Solisten und ist dabei sowohl im Haus in der Bismarckstraße wie in der Berliner Philharmonie zu erleben. Zudem bereichern zahlreiche von Mitgliedern des Orchesters gebildete Ensembles – vom Streichquartett bis zur Bigband – mit ihren Konzerten den Spielplan der Deutschen Oper. Die Diskografie des Orchesters umfasst mehr als 200 Titel, zu denen zahlreiche herausragende Einspielungen gehören. Die Aufnahme mit Jonas Kaufmanns Wagner-Recital wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. erhielt der Sänger für diese Aufnahme den „Echo Klassik“. Die DVD von Leoš Janáčeks JENUFA mit dem Orchester und Chor der Deutschen Oper Berlin unter Donald Runnicles erhielt 2015 eine Grammy-Nominierung in der Kategorie „Best Opera Recording“. Der Aufnahme von Aribert Reimanns L’ INVISIBLE  folgt Erich Wolfgang Korngolds DAS WUNDER DER HELIANE.

  • Stellenausschreibungen

    Deutsche Oper Berlin
    Intendant: Dietmar Schwarz
    Generalmusikdirektor: Donald Runnicles
    Erste ständige Gastdirigenten: Enrique Mazzola, Ivan Repušic

     

    Das Orchester der Deutschen Oper Berlin sucht

    einen/e 1. Konzertmeister/in ab sofort
    (Sondervertrag)
    Pflichtstücke: ein Mozart-Konzert und ein großes romantisches Konzert nach Wahl
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    eine 1. Violine tutti 50% ab sofort
    Pflichtstücke: ein Mozart-Konzert und ein großes romantisches Konzert nach Wahl
    Probespiele am 30. und 31. Januar 2019

     

    eine 2. Violine tutti ab sofort
    Pflichtstücke: ein Mozart-Konzert und ein großes romantisches Konzert nach Wahl
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    eine Bratsche tutti ab Spielzeit 2019/2020
    Pflichtstücke: Hoffmeister oder Stamitz, Bartók oder Walton
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    einen Solo-Kontrabass ab sofort
    Pflichtstücke: Dittersdorf-Konzert und ein Konzert nach Wahl
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    einen Stellv. Solo-Kontrabass ab sofort
    Pflichtstücke: Dittersdorf-Konzert und ein Konzert nach Wahl
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    einen Kontrabass tutti ab Spielzeit 2019/2020
    Pflichtstücke: Dittersdorf-Konzert und ein Konzert nach Wahl
    Probespieltermin: 28.02.2019

     

    eine 2. / 3. / 4. Klarinette 50% ab Spielzeit 2019/2020
    mit Verpflichtung zur Es-Klarinette
    Pflichtstücke: Mozart-Konzert und Molter-Konzert Nr. 1 in A Dur
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    ein 1. Solo-Fagott ab sofort
    Pflichtstücke: Mozart-Konzert und Weber-Konzert
    Probespiele am: 10. und 11. Dezember 2018

     

    ein 2. / 3. / 4. Fagott 50% ab sofort
    mit Verpflichtung zum Kontrafagott
    Pflichtstücke: Mozart-Konzert und 2. Satz Mozart-Konzert / Kontrafagott
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    ein 3. Horn ab sofort
    mit Verpflichtung zum 5. Horn, 7. Horn
    und zur Wagnertube
    Pflichtstücke: R. Strauss 1. Hornkonzert und Mozart 4. Hornkonzert
    Probespieltermin wird noch bekannt gegeben

     

    Die Vergütung erfolgt nach TVK (A/F1) plus HTV-Zulage;
    Endgrundvergütung nach bestandenem Probejahr.

     

    Bewerbungen (bitte nur Kopien) erbeten an die
    Stiftung Oper in Berlin
    Deutsche Oper Berlin – Orchesterdirektion –
    Postfach 10 02 80 • 10562 Berlin

     

    Die Deutsche Oper Berlin nimmt den Schutz Ihrer personenbezogenen Daten sehr ernst.
    Alle Informationen finden Sie auf www.deutscheoperberlin.de am Fuß der Seite unter dem Punkt Datenschutzerklärung.

  • Orchesterakademie

    Die Akademisten des Orchesters © 2015, Bettina Stöß

     

    Als Götz Friedrich gemeinsam mit dem Orchestervorstand der Deutschen Oper Berlin in der Spielzeit 1983/1984 die Idee hatte, die Ausbildung des Orchesternachwuchses der Deutschen Oper Berlin in einer Akademie anzubieten, war eine derartige Förderung durch ein Opernorchester eine Innovation.

     

    Junge Musikerinnen und Musiker bis zum 26. Lebensjahr, die zwar eine sehr gute, aber meist am solistischen Repertoire orientierte Hochschulausbildung durchlaufen, haben die Möglichkeit, im Orchester der Deutschen Oper Berlin wichtige Teile des Opernrepertoires kennenzulernen und den Alltag eines Profis am eigenen Leibe zu erfahren. Im Einzelunterricht und in den Orchesterstudien werden sie von Dozenten, überwiegend den Konzertmeistern und Stimmführern des Orchesters, betreut. Die Akademisten dürfen bei Proben, Konzerten und Opernaufführungen mitspielen, wenn sie sich mit ihren Dozenten die Werke angeeignet haben.

     

    Der Pflege der Kammermusik kommt ebenfalls ein hoher Stellenwert zu. Deshalb werden die Akademisten in die Kammermusikreihe jeder Spielzeit mit einem eigenen Kammerkonzert integriert. Zahlreiche begabte junge Studentinnen und Studenten aus deutschen Musikhochschulen stellen sich alljährlich den Auswahlkriterien eines Probespiels für die Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin. Nur wenige werden ausgewählt.

     

    Die Ausbildung dauert in der Regel ein Jahr und wird von einem Ausbildungsgehalt gestützt. Ein wichtiger Teil dieser Förderung ist auch die Vorbereitung auf Probespiele um eine spätere Orchesterstelle. Deshalb bietet die Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin seit der Spielzeit 2011/2012 auch ein spezielles Probespieltraining und simulierte Probespiele an.

     

    Nicht nur die jungen Akademisten profitieren von dieser Spitzenausbildung, sondern auch das Orchester der Deutschen Oper Berlin selbst. Denn neben einem instrumentalen Können und einer Musikalität auf höchstem Niveau ist für die Aufnahme in dieses Orchester auch eine passende Klangvorstellung entscheidend. So können besondere Begabungen aus der Akademie zu Profis werden, welche die klangliche Tradition des Orchesters der Deutschen Oper Berlin fortsetzen. Rund ein Fünftel der heutigen Mitglieder des Orchesters sind ehemalige Akademisten der Orchesterakademie.

     

    70 % der Kulturorchester in Deutschland sind Opernorchester. Deshalb ist die Orchesterakademie der Deutschen Oper Berlin ein Erfolgsmodell mit Vorbildfunktion für diverse Akademie-Varianten anderer Opernorchester.

     

    In der Saison 2018/2019 begrüßt die Deutsche Oper Berlin in der Orchesterakademie: Frans van Schoonhoven, Naoki Yamaguchi, André Robles Field, Emily Mücke, Charlotte Veihelmann, Raphaëlle Zavattero (Violine), Uhjin Choi, Hyunil Yang (Viola), Weimu Gao, Josua Petersen (Violoncello), Kevin Zenteno, Hee Su Oh (Kontrabass), Lisa-Marie Madreiter (Klarinette), Isabella Homann (Fagott), Maximilan Schellenberger (Horn), Marie Zimmer (Harfe), Lukas Zeuner (Schlagzeug).


    Für eine Bewerbung für die Orchesterakademie

    gilt ein Höchstalter von 26 Jahren. Die monatliche Anzahl der Dienste beträgt 10. Die monatliche Aufwandsentschädigung beträgt z. Z. € 856,–. Probespiele für die Akademie finden meist in den Monaten Mai und Juni statt.

    Bewerbungen bitte schriftlich an: Stiftung Oper in Berlin, Deutsche Oper Berlin / Orchesterdirektion, Postfach 100280, 10562 Berlin

    Auskünfte über die Akademie: Kaja Beringer (Orchestervorstand)

  • Sinfoniekonzerte

    Vielleicht ist Ihnen bei unserer Aufführung von Anton Bruckners siebter Sinfonie im Januar 2018 der warme, kantable Klang des Orchesters der Deutschen Oper Berlin aufgefallen, der auch in den Rezensionen des Konzerts besonders hervorgehoben wurde. Wie schon bei unseren Mahler- und Brahms-Aufführungen zeigte sich an diesem Abend, welch ein idealer Schlüssel die Erfahrung mit der Musiksprache Richard Wagners für die Interpretation der klassisch-romantischen Sinfonik ist. Denn die sichere Balance zwischen natürlicher Sanglichkeit und dramatischem Ausdruck und das Gefühl für die Räumlichkeit wie auch für den großen Atem gewinnt ein Musiker vielleicht nirgendwo besser als bei Wagner – vor allem natürlich beim RING DES NIBELUNGEN. Für mich sind diese Momente die schönste Bestätigung, Ihnen auch in dieser Spielzeit wieder solche Konzerterlebnisse anzubieten: Mit Beethovens „Eroica“ und Mahlers sechster Sinfonie haben wir zwei Werke ausgewählt, die in ihrem expliziten dramatischen Anspruch unserem Gestaltungsansatz besonders entgegenkommen. Und wenn wir uns bis zu unserem neuen RING auch noch etwas gedulden müssen, können wir Ihnen die sinfonische Dimension der Tetralogie mit dem dritten Aufzug des SIEGFRIED bei unserem Konzert im Rahmen des Musikfest Berlin nahe bringen.
  • Tischlereikonzerte

    Mit ihrer Kammermusik-Reihe haben sich die Musiker und Musikerinnen des Orchesters der Deutschen Oper Berlin einen Wunsch erfüllt: Inspiriert von zentralen Produktionen des Opernspielplans, stellen sie Konzertprogramme mit Werken zusammen, die ihnen persönlich am Herzen liegen. Dabei werden sie von Sängern aus dem Ensemble des Hauses, aber auch von Gästen unterstützt. Die Konzerte finden in den Bühnenbildern der jeweils aktuellen Tischlerei-Produktion statt, die immer wieder für neue, unkonventionelle Raumlösungen sorgen.
  • Lieder und Dichter

    Klassisches Kunstlied und moderne Lyrik

    Die Veranstaltungsreihe in Zusammenarbeit mit dem Haus für Poesie vereint Liederabend und Dichterlesung. An jedem der vier Abende im Foyer der Deutschen Oper wird ein Dichter eigene Werke vorstellen, die in inhaltlichem Bezug zu den Liedern des Programms stehen.
  • Jazzkonzerte der BigBand

    Orchestermusiker der Deutschen Oper Berlin begeben sich regelmäßig auf andere Pfade und widmen sich – anstelle von Wagner, Verdi, Puccini und Mozart – den Komponisten bekannter Jazz-Standards, wie beispielsweise Thad Jones, Count Basie, Duke Ellington, Sammy Nestico, Cole Porter, Jerome Kern, Irving Berlin, Frank Sinatra oder Peter Herbolzheimer. Die regelmäßigen Auftritte der Musiker, die sich um Sebastian „Sese“ Krol und Rüdiger „Rübe“ Ruppert zusammen mit aktuellen Größen der deutschen Jazz-Szene formieren, haben sich zu wahren Publikumsmagneten entwickelt. Der von der BigBand der Deutschen Oper Berlin originell und virtuos interpretierte Swing und Funk ist stets ein Garant für gute Laune!