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Formationen

  • Kammerorchester

    Kammerorchester © Georg Roither
     

     

    Gegründet und geleitet von Daniel Draganov und Selim Aykal und unterstützt von Generalmusikdirektor Donald Runnicles, ist das Kammerorchester der Deutschen Oper Berlin eine klassische Streichorchesterformation mit Cembalo, die repertoireabhängig um einzelne Bläser erweitert werden kann.

    Das Kernrepertoire umfasst die gesamte Bandbreite des Barock bis zur Klassik, die in historisch informierter Aufführungspraxis erklingt, wie auch Werke das späten 19. und 20. Jahrhunderts bis zur Musik der Gegenwart.

    Ein besonderer Fokus dieses variablen Ensembles liegt auf der Präsentation herausragender Solisten aus dem großen Ensemble der Instrumentalisten und Sänger der Deutschen Oper Berlin.

    Seit seiner Gründung konzertiert das Ensemble erfolgreich im In- und Ausland. Im Frühjahr 2018 wird es auf Einladung der Opera Siam, mit Unterstützung des Auswärtigen Amtes und des Goethe-Instituts, zu einem Gastspiel nach Bangkok reisen und dort eine Barockoper von Pergolesi aufführen. Kurz danach ist bereits die dritte Konzertreise nach Istanbul geplant, bei der Werke von Bach, Vivali und Dall´Abacco erklingen werden. Ebenfalls 2018 wird die erste CD mit Werken für Fagott und Streicher erscheinen.



    Kontakt: DanielDraganov@t-online.de

  • Streichquartett

    Das Streichquartett der Deutschen Oper Berlin geht aus dem ehemaligen Wolf-Quartett hervor, welches seit seinem ersten, gefeierten Gastspiel 2005 in Russland auf eine erfolgreiche Konzerttätigkeit zurückblicken kann. Die Mitglieder des Quartetts, Reinhold Wolf und Daniel Draganov (Violine), Daniela Jung (Viola) und Johannes Mirow (Violoncello), sind alle Solisten des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. Durch die Namensänderung im Jahr 2011 bringen die Musiker ihre besondere Verbundenheit zu ihrem Stammhaus zum Ausdruck.

    Das Ensemble ist in der großen klassischen und romantischen Streichquartettliteratur zu Hause und interessiert sich darüber hinaus für unbekannte und selten gespielte Werke des Genres. Mit Elan und Experimentierfreude lässt es dabei immer wieder stilistische Grenzen hinter sich und erobert sich neue Spieltechniken. Die Bandbreite seines Repertoires reicht hierbei vom Frühbarock bis zum Jazz. Zahlreiche zeitgenössische Kompositionen von John Adams, Terry Riley, Daniel Schnyder oder Alexander Mnatsakanyan haben ihren gleichberechtigten Platz neben den berühmten Quartetten von Mozart, Schubert und Dvorák.

  • Eosander-Quartett

    Das Eosander-Quartett gründete sich 1996 aus Mitgliedern des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. Seit dieser Zeit gab es zahlreiche Konzerte im In-und Ausland, wobei die regelmäßige Mitwirkung in der Kammermusikreihe der Deutschen Oper Berlin einen Schwerpunkt seiner Arbeit darstellt.

    Die vier Musiker – Kai Franzke und Burckhard-Friedrich Steininger (Violine), Manon Gerhard (Viola) sowie Johannes Mirow (Violoncello) – sehen in der kammermusikalischen Tätigkeit die ideale Ergänzung zum orchestralen Musizieren, um sich künstlerisch neue Wege zu öffnen.

    Die Namensgebung basiert auf dem schwedischen Baumeister Johann Friedrich Nilsson Eosander (1669-1728), der in Berlin maßgeblich an der Gestaltung der Schlösserlandschaft beteiligt war.

  • Kammerensemble Classic

    Das Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin (KCDOB) gründete sich 1992 aus Musikern des Orchesters der Deutschen Oper Berlin, um in verschiedenen Besetzungen unbekannte und vergessene Werke der Frühklassik, Klassik und Romantik aufzuführen. Die Stammbesetzung mit Flöte, Klarinette, Oboe, Fagott, Violine, Viola, Violoncello und Klavier wurde und wird, je nach Programm, um Kontrabass, Horn, Harfe und Trompete erweitert. Dank der ausgeprägten Leidenschaft des Fagottisten Helge Bartholomäus, weltweit in Bibliotheken auf Entdeckungsjagd zu gehen, vergrößerte sich das Repertoire zusehends. So wurden u. a. zwei als verschollen geglaubte Sextette von Domenico Cimarosa sowie ein Sextett von Gustav Holst wieder entdeckt und aufgeführt.

    Neben den regelmäßigen und viel beachteten Auftritten bei Festivals in Berlin und Deutschland, den Botschaften verschiedener Länder in Berlin, sind es die Konzertreisen nach Österreich (Wien), Spanien (Ibiza, Madrid und Festival International de música Almansa), Russland (Bernsteinfestival in Kaliningrad und Baltisk), Litauen (Nidda) und Italien (Festival Ecco Bajardo), die beim Publikum und den Kritikern durch »ausgereiftes Spiel, den Klang und die ausgefallene Programmgestaltung« große Beachtung fanden. Konzerte in der Deutschen Oper Berlin, im Musikinstrumenten-Museum Berlin, in der Gemäldegalerie in Dresden und in der Orangerie des Schlosses Neustrelitz wurden live vom Deutschland Radio Kultur und Radio3 Kultur (rbb) übertragen oder aufgezeichnet.

    Im Jahr 2000 gastierte das KCDOB auf Einladung der Musikakademie Rheinsberg im dortigen Schlosstheater mit Werken von Georg Abraham Schneider, allesamt aus Berliner Bibliotheksbestand. G. A. Schneider wirkte in Rheinsberg am Hofe Prinz Heinrichs, dem Bruder Friedrich des Großen, und im Hoforchester in Berlin als Hornist und Kapellmeister.

    Die wichtigste Aufgabe eines Opernmusikers ist das Zusammenspiel mit der Sing-Stimme. So war es ganz natürlich, dass Werke mit Gesang ins Kammermusikrepertoire Einzug hielten. International renommierte Solisten wie Ofelia Sala, Fionnuala McCarthy, Adriane Queiroz, Raquela Sheeran, Jacquelyn Wagner, Martina Welschenbach, Patricia Freres, Johan Reuter, Wookyung Kim und Kammersänger Markus Brück gehören zu den Interpreten, mit denen das Kammerensemble zusammen arbeitet. Eine nahe liegende Erweiterung des Repertoires ist die Opernliteratur, die – eigens für unser Ensemble arrangiert – für einen weiteren Aspekt unseres Repertoires sorgt. Mit Fantasien, Reminiszenzen, Paraphrasen der Klassiker der Opernliteratur, allesamt als Bearbeitungen aus dem 19. Jh. Raritäten aus italienischen Bibliotheken, ist das Ensemble mit großem Erfolg auf Reisen. Diese teils moderierten Konzerte finden in der Besetzung Flöte, Klarinette, Fagott und Klavier statt.

    In Zusammenarbeit mit den Nordischen Botschaften und in Koproduktion mit dem SFB entstand im Sommer 2001 eine CD mit neuen Werken skandinavischer Komponisten. In der CD-Reihe Klang der Welt – Russland, Spanien, Brasilien (beim Label NCA) – sind mit dem Ensemble weitere, hervorragend besprochene Einspielungen erschienen.

    Zwei Aufnahmen mit Arien und Ouvertüren aus romantischen Opern Rare Verdi (Grammy Award Nominierung) und Drei Dichter sind bei MSM in London veröffentlicht worden. 2010 fand eine Ersteinspielung mit Werken von Sigismund Ritter von Neukomm als Co-Produktion von Deutschland Radio Kultur und CPO statt.

    Mitglieder des „Kammerensemble Classic der Deutschen Oper Berlin“: Elisabeth Heise-Glass (Violine), Keiko Kido-Lerch (Violine), Chié Peters (Violine), Youngdo Kim (Viola), Claudio Corbach (Violoncello), Christoph Niemann (Kontrabass), Jochen Hoffmann (Flöte), Holger Burke (Oboe), Matthias Höfele (Klarinette), Paul-Gregor Straka (Fagott) und Tatjana Blome (Klavier)

  • Quintettsolisten

    Darüber hinaus sind sie zum Teil Inhaber von Lehraufträgen an der Universität der Künste Berlin, geben Kurse auch an anderen Musikhochschulen oder arbeiten als Mentoren der Seminaristen in ihren Orchestern.

    Ziel des Ensembles ist es, einem breiten Spektrum an Kammermusikliteratur unterschiedlicher Stilepochen gerecht zu werden. Es ist aber auch ihr Anliegen, Kammermusikwerke, die aufgrund ihrer unkonventionellen Besetzung (durch Erweiterung mit verschiedenen Instrumenten sowie Gesang) relativ selten zur Aufführung gelangen, einem breiten Publikum bekannt zu machen.

    Konzertreisen führten die Quintettsolisten der Deutschen Oper Berlin auch ins Ausland: u.a. nach Polen, Südafrika und Korea. Während ihrer Auslandsaufenthalte gaben sie ihr Wissen auch in Kursen weiter.

    Die Quintettsolisten der Deutschen Oper Berlin – Wolfgang Dasbach (Flöte), Sebastian Römisch (Oboe), Dieter Velte (Klarinette), Daniel Adam (Horn), Thomas Kollikowski (Fagott) – bestehen aus Mitgliedern des Orchesters der Deutschen Oper Berlin und der Sächsischen Staatskapelle Dresden, spielen an herausragenden Positionen ihrer Orchester, und gehen zusätzlich weiteren unterschiedlichen musikalischen Aktivitäten nach. So spielen sie beispielsweise ebenfalls in anderen Kammermusikformationen, Jazz-Ensembles oder im Festspielorchester Bayreuth.

  • Salonorchester

    Die Musik der Salonorchester – eine Melange aus Walzer, Zigeunermusik, Foxtrott, Tango bis zum Schlager der Tonfilm-Ära – ist unmittelbar mit den beiden großen Zentren Wien und Berlin verbunden, wo ab den 80er Jahren des 19. Jahrhunderts bedeutende Orchester vergnügungssüchtige Ausflügler in Bier- und Heurigenlokalen zum Tanz anspornten, wo in Kaffeehäusern und Weinstuben leichte und dennoch höchst anspruchsvolle Musik den Bürgern den Nachmittag versüßte. Diese Musik aber war nicht auf die beiden Metropolen beschränkt, sondern sie war die Unterhaltungsmusik aller europäischen Städte, der Kur-Bäder, der Casinos und Amüsiertempel.

     

    Tomasz Tomaszewski (Violine, Primas), Annette Read-Becker (Violine), Karl-Heinz Brößling (Violine), Sandor Farkas (Violine), Sebastian Sokol (Viola), Michael Hussla (Violoncello), Klaus Verwiebe (Kontrabass), Jochen Hoffmann (Flöte), Rudolf Blanke (Oboe), Karl-Heinz Braiger (Klarinette), Gerhard Rapsch (Fagott), Florian Goltz (Schlagzeug), Günter Melde (Klavier), Julia Becker (Harfe)
    Salonorchester © Bettina Stöß

     

    „Salonmusik“ leitet sich aus dem französischen „musique de salon“ ab und also aus Hauskonzerten der großen Familien, deren „repräsentativer Privat-Raum“ der Salon war: Ein Ort, an dem neben musikalischen Kostbarkeiten en miniature auch Tanzmusik aufgeführt wurde. So ist Salonmusik unmittelbar mit dem Lebensgefühl der Geselligkeit verbunden und bleibt dies auch, als die Musik über den privaten Renommierbereich hinaus in die Säle und Hallen entwuchs. Vor allem die Zigeunermusiker mit typischem „Zigeunermoll“ und den aberwitzig schnellen Wechseln von Wehmut und Rasanz prägten die Musik der Orchester: Tangos, Polkas, Walzer ... selbst Märsche wurden durch exotische Klänge nachmoduliert, feuriger oder schmelzender gemacht und sorgten so für die rauschhaften Tänze, für die Erschöpfungs- und Ohnmachtsanfälle, die die Ärzte der Zeit beunruhigten und sie vor den Nebenwirkungen des allzu starken Genusses dieser Musik warnen ließ. Und so ist Salonmusik mit einem zweiten Begriff verbunden: Virtuosität. Durch die Spiel-Meisterschaft der Primasgeiger oder Pianisten und deren Kompositionsgenie erlangten die Orchester ihren Ruhm.

    Tomasz Tomaszewski (Levi von Gélzy - so lautet sein bürgerlicher Name) ist Primas des Salonorchesters und gleichermaßen Erster Konzertmeister des Orchesters der Deutschen Oper Berlin. Geboren in Czerniowitz als Sohn der berühmten Musikerdynastie Koczé verbrachte er seine Kindheit im Zigeunertabor und zog später mit seiner Mutter über die Schweiz nach Israel, wo er seinen ersten Geigenunterricht erhielt. Seine Studien vollendete er an der Akademie für Musik in Warschau. Als Mitglied des Polish Stringquartet unternahm er ausgedehnte Konzerttourneen und gewann zahlreiche Preise. Seit 1982 ist Tomasz Tomaszewski Erster Konzertmeister der Deutschen Oper Berlin und seit 1983 Gast-Professor an der Universität der Künste in Berlin. Trotz akademischer Ausbildung schöpft Tomaszewski seine Inspiration und seine Musikalität doch immer aus seinen Wurzeln in der Zigeunermusik und dem Klezmer, was ihm unter Kritikern den Ruf „Gipsy soul, jewish heart“ eingebracht hat.

    Mitglieder des Salonorchesters der Deutschen Oper Berlin:
    Tomasz Tomaszewski (Violine, Primas), Annette Read-Becker (Violine), Karl-Heinz Brößling (Violine), Sandor Farkas (Violine), Sebastian Sokol (Viola), Michael Hussla (Violoncello), Klaus Verwiebe (Kontrabass), Jochen Hoffmann (Flöte), Rudolf Blanke (Oboe), Karl-Heinz Braiger (Klarinette), Gerhard Rapsch (Fagott), Florian Goltz (Schlagzeug), Günter Melde (Klavier), Julia Becker (Harfe)

    2008 ist die erste CD „Wien – Berlin“ erschienen,
    2011 „Comme çi – comme ca“,
    beide erhältlich im Shop „L&P Classics“ im Foyer der Deutschen Oper Berlin.

  • BigBand

    Vor mehr als zehn Jahren haben sich Orchestermusiker der Deutschen Oper Berlin auf „ neue Pfade“ begeben und spielen neben – ehrfurchtsvoll musiziertem – Wagner, Verdi, Mozart und Puccini swingende und funkige Jazz-Standards von u. a. Thad Jones, Count Basie, Duke Ellington, Sammy Nestico bis Peter Herbolzheimer. Und dies tun die Musiker um Sebastian „Sese“ Krol und Rüdiger „Rübe“ Ruppert zusammen mit Musikern der deutschen Jazz-Szene so originell, soundstark, virtuos und inspiriert, dass sich das jährliche Konzert der BigBand der Deutschen Oper Berlin zu einem wahren Publikumsmagneten und Garant für gute Laune entwickelt hat.

     

    Das Amerikanische Magazin „All About Jazz“ schreibt über die BigBand der Deutschen Oper Berlin: „Deutschland, das die darstellenden Künste in einem Maße unterstützt, das weit über dem liegt, was hier in den Vereinigten Staaten praktiziert wird, hat im Ergebnis dieser Förderung eine Anzahl von Weltklasse-Bigbands hervorgebracht. Das ist eine von ihnen.“

     

    Natürlich: Auf dieses Lob sind die 22 Musiker der Bigband richtig stolz.

     

    BigBand der Deutschen Oper Berlin © Marcus Lieberenz

     

    Das „Gründerteam“ bestand aus den Posaunisten Sebastian Krol, Guntram Halder und Thomas Richter und dem Schlagzeuger Rüdiger Ruppert. Als eigentliche Geburtsstunde der Band gilt ein Benefizkonzert im Jahre 2005 mit den 12 Blechbläsern und einem Schlagzeuger des Orchesters der Deutschen Oper. Anfangs leitete der Baritonsaxofonist Rolf von Nordenskjöld die Band. Inzwischen sorgt der Jazzposaunist, Komponist und Arrangeur Manfred Honetschläger für den richtigen Sound. Stars wie Bill Ramsey, Georgie Fame, Madeline Bell, Jiggs Whigham, Lyambiko, Jocelyn B. Smith, Jeff Cascaro, Richard Galliano und Pe Werner waren bereits Gäste der BigBand.

     

    In Zusammenarbeit mit Generalmusikdirektor Donald Runnicles fand 2011 ein Crossover-Konzert sowie 2016 die Uraufführung des Jazzmelodrams „Die Verführung des Pentheus“ auf der großen Bühne statt – mit dem Orchester und der BigBand der Deutschen Oper Berlin.

     

    Weitere Höhepunkte waren das Konzert mit Paul Kuhn im Juni 2012, der dabei zum letzten Mal mit einer Bigband auftrat .Ihr zehnjähriges Jubiläum feierte die Bigband im März 2016 mit einem fulminanten Konzert mit Torsten Goods, Polly Gibbons aus London und Till Brönner im ausverkauften Haus. Die BigBand wird auf Einladung im April 2018 ein Gastspiel mit den Warschauer Philharmonikern in der Philharmonie Warschau geben.

     

    2008 erschien die erste CD „Premiere“ mit Bill Ramsey
    2010 erschien „How long is now?“ mit Pascal von Wroblewsky