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Falstaff

Giuseppe Verdi (1813 – 1901)

Informationen Zum Werk

Commedia lirica in drei Akten
Libretto von Arrigo Boito nach „The Merry Wives of Windsor“ (1597) und Szenen aus „Henry IV.“ (1597) von William Shakespeare
Uraufführung am 9. Februar 1893 in Mailand
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 17. November 2013

In italienischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

2 Stunden 30 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts

Besetzung

Musikalische Leitung

Ivan Repusic

Inszenierung

Christof Loy

Chöre

Jeremy Bines

Choreografie

Thomas Wilhelm

Sir John Falstaff

Misha Kiria

Fenton

Mingjie Lei

Doktor Cajus

Andrew Dickinson

Bardolfo

Gideon Poppe

Pistola

Andrew Harris

Alice Ford

Annette Dasch

Nannetta

Meechot Marrero

Mrs Quickly

Annika Schlicht

Zum Inhalt

So wie sich William Shakespeares Komödien nie im Klamottenhaften erschöpfen, sondern immer auch von den Traurigkeiten und Einsamkeiten hinter den Masken der Narrheiten erzählen, ist Verdis Alterswerk FALSTAFF ebenfalls weitaus mehr als eine lustige Spieloper. Auf der Grundlage von Shakespeares „The Merry Wives of Windsor“ und „Henry IV.“ schuf Verdi mit FALSTAFF eine der differenziertesten Partituren des 19. Jahrhunderts, die als zentrales Prinzip das Theater selbst zum Thema macht.

Immer wieder erklärt die Gesellschaft die Begegnung mit Falstaff zum Spielfeld der Lügen und Maskeraden: ein vorgetäuschtes Rendezvous, ein verkleideter Ehemann als Spion, ein arrangierter kollektiver Spuk im nächtlichen Park. Falstaff ist der individualistische Außenseiter, der durch seine Andersartigkeit die bürgerliche Ordnung aufmischt und zum Spielen, zum Theater, zur Anarchie bringt.

FALSTAFF entstand in derselben Zeit, in der Verdi das Musiker-Altenheim „Casa Verdi“ in Mailand gründete, und zeugt gleichermaßen von Jugendlichkeit wie Lebenserfahrung des knapp 80jährigen Komponisten. Das Älterwerden ist Thema, Momente der Einsamkeit und Depression scheinen auf. Immer präsent bleibt dabei jedoch der Geist der Schlussfuge: „Tutto nel mondo è burla. / Alles auf der Welt ist Spiel und Scherz.“

Unterstützer

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.