Les Contes d'Hoffmann

Jacques Offenbach (1819 – 1880)

25
Sonntag
Dezember
18:00 - 21:50
D-Preise: € 136,– / € 100,– / € 72,– / € 44,– / € 26,–
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Informationen zum Werk

[Hoffmanns Erzählungen]
Opéra fantastique in fünf Akten
Libretto von Jules Barbier nach dem drame fantastique von Jules Barbier und Michel Carré, herausgegeben von Michael Kaye und Jean-Christophe Keck
Uraufführung am 10. Februar 1881 in Paris
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 1. Dezember 2018

empfohlen ab 14 Jahren

ca. 3 Stunden 50 Minuten / Zwei Pausen

In französischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

45 Minuten vor Vorstellungsbeginn: Einführung im Rang-Foyer rechts

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Besetzung
25
Sonntag
Dezember
18:00 - 21:50
D-Preise: € 136,– / € 100,– / € 72,– / € 44,– / € 26,–
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zum Inhalt

LES CONTES D’HOFFMANN sind ein Mysterium. Von Offenbach selbst nicht vollendet, überliefert in zahlreichen Fassungen und Varianten, ist diese Opéra fantastique ein Sinnbild für eines ihrer zentralen Themen: die magischen, nie abgeschlossenen Verschlingungen künstlerischer Prozesse. Gleichzeitig setzte Jacques Offenbach, der König der opéra bouffe, mit seinem letzten Werk nicht bloß sich selbst, sondern auch der französischen Begeisterung für E.T.A. Hoffmann ein bleibendes Denkmal. Als Protagonist seiner eigenen Geschichten – vom „Sandmann“ über „Rat Krespel“ bis zu den „Abenteuern der Silvesternacht“ – muss der Berliner Dichter sich mit den Folgen seiner frei wuchernden Fantasie herumschlagen. Das Libretto von Jules Barbier und Offenbachs Musik entfalten dazu ein ganzes Spiegelkabinett vielschichtiger Künstler- und Künstlerinnenbilder des 19. Jahrhunderts und vereinen auf einzigartige Weise komische und tragische Stoffe und Stile.

Das Vielschichtige, Mehrdeutige der hoffmannschen Gestalten und ihrer Motivationen, das Mysterium der Fantasie interessiert auch den französischen Starregisseur Laurent Pelly in seiner Inszenierung der CONTES D’HOFFMANN, die er wegen ihrer großen Überzeugungskraft an unterschiedlichen Orten auf die Bühne gebracht hat. Im Fokus dieser Spielfassung der kritischen Edition von Jean-Christophe Keck steht der Dichter Hoffmann, dem die Grenzen zwischen Realität und Fiktion verschwimmen. Alkohol- und Liebesrausch inspirieren und ruinieren den Künstler, Traum und Wirklichkeit, Tatsachen und freie Erfindung wuchern wild durcheinander und geben verschiedene Perspektiven auf die Personen und ihre Absichten frei. Die Inszenierung vereint magische Bühneneffekte mit einer nuancierten Personenregie zu einer Theatersprache im Geiste Offenbachs, die zwischen Blockbuster und Gesellschaftskritik, Satire und einfühlsamen Charakterzeichnungen oszilliert.

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06
DEZ

Adventskalender im Foyer: Das 6. Fensterchen

Heute im Foyer: „Der Nikolaus kommt“
17.00 Uhr / Rang-Foyer rechts
Dauer: ca. 25 Minuten / Eintritt frei


Der Besuch des Nikolaus ist eine lieb gewonnene Tradition beim Adventskalender der Deutschen Oper Berlin. Diesmal ermutigen wir unsere jüngeren Gäste, selbst aktiv zu werden und mit uns ihre schönsten Erlebnisse aus dem letzten Jahr zu teilen. Während zauberhafte Musik erklingt und der Nikolaus bestimmt die ein oder andere Süßigkeit im Gepäck hat, laden wir zu einer kleinen interaktiven Aktion ein. Unseren Nikolaus begleitet in diesem Jahr die junge italienische Sopranistin Elisa Verzier.

2016 gab sie ihr Debüt am Teatro Verdi di Trieste in Mendelssohns EIN SOMMERNACHTSTRAUM und als Serpina in Paisiellos LA SERVA PADRONA. Zu ihrem kirchenmusikalischen Repertoire gehören Mozarts „Krönungsmesse“, Händels „Messias“, John Rutters „Mass of the Children“ und mehrere Stücke von Pergolesi, Schubert und Bach. Elisa Verzier ist Gewinnerin zahlreicher Wettbewerbe. Zu ihren nächsten Engagements gehören Norina / DON PASQUALE in Triest und La Contessa / LA SCUOLA DEI GELOSI in Turin. In der Spielzeit 2022/23 ist sie als Stipendiatin des Förderkreises im Ensemble der Deutschen Oper Berlin engagiert, wo sie u. a. Pamina / DIE ZAUBERFLÖTE, Marzelline / FIDELIO, Frasquita / CARMEN, Musetta / LA BOHÈME und Zerlina / DON GIOVANNI singen wird.