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Die Sache Makropulos

Leos Janácek (1854 – 1928)
Sa 10.11.2018 - 19:30 Uhr
C-Preise: € 98,– / € 80,– / € 56,– / € 32,– / € 22,–

Informationen zum Werk

Oper in drei Akten
Libretto von Leos Janácek nach der Komödie von Karel Capek
Uraufführung: 18. Dezember 1926 am Nationaltheater Brünn
Premiere an der Deutschen Oper Berlin am 19. Februar 2016

In tschechischer Sprache mit deutschen und englischen Übertiteln

2 Stunden 15 Minuten / Eine Pause

Einführung: 45 Minuten vor Vorstellungsbeginn im Rang-Foyer rechts (außer zur Premiere)

Besetzung

Musikalische Leitung

Marko Letonja

Inszenierung

David Hermann

Bühne, Kostüme

Christof Hetzer

Chöre

Jeremy Bines

Videodesigner

Martin Eidenberger

Emilia Marty

Evelyn Herlitzius

Albert Gregor

Ales Briscein

Jaroslav Prus

Philipp Jekal

Dr. Kolenaty

Seth Carico

Hauk-Sendorf

Clemens Bieber

Ein Theatermaschinist

Andrew Harris

Eine Aufräumefrau

Maiju Vaahtoluoto

Kammerzofe

Flurina Stucki

Zum Inhalt

In seiner vorletzten Oper widmete sich Leos Janácek der menschlichen Sehnsucht nach Unsterblichkeit: Magisch anziehend und abstoßend kalt zugleich ist die berühmte Sängerin Emilia Marty, die einem bereits seit einem Jahrhundert schwelenden Erbstreit mit unerhörtem Faktenwissen eine neue Wendung gibt. Ihre unwiderstehliche erotische Anziehungskraft nutzt sie mit kalter Präzision, da ihr Interesse nicht der Wahrheitsfindung im Prozess, sondern einem eigenen Ziel gilt: Sie muss an die Niederschrift eines alten Rezepts gelangen. Ein an ihr durchgeführtes Menschenexperiment vor über 300 Jahren schenkte ihr ein unnatürlich langes Leben – nun benötigt sie den Trank erneut.

„Ich mache sie wärmer, damit die Leute mit ihr Mitleid haben. Ich werde mich noch in sie verlieben.“ schrieb der Komponist über seine Hauptfigur und verlagerte den Schwerpunkt von der komödiantisch-dialektischen Auseinandersetzung über das Für und Wider eines künstlich verlängerten Lebens, die die literarische Vorlage Karel Capeks prägt, hin zu der persönlichen, ergreifenden Klage über die ewige Leere und stete Wiederholung des immer Gleichen im Leben eines so singulären Wesens.

Unterstützer

Mit Unterstützung des Förderkreises der Deutschen Oper Berlin e. V.